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Neue Preise ab August 2026: Was sich ändert und warum

Ab Ende August kostet eine Website 2.000 €, ein Online-Shop 3.000 €. Warum die Erhöhung, was du dafür bekommst — und wieviel netto transparent bei mir übrig bleibt.

Handschriftliche Kalkulation mit Taschenrechner auf Holzschreibtisch

Ab dem 29. August 2026 gelten bei Tammo Studios neue Preise: 2.000 € für eine Website, 3.000 € für einen Online-Shop. Das sind jeweils 500 € mehr als vorher. Bestandskunden sind davon nicht betroffen — laufende Vereinbarungen bleiben.

Ich könnte an dieser Stelle Marketing-Bullshit schreiben („angepasste Marktbedingungen", „gestiegene Qualitätsstandards"). Mache ich nicht. Hier ist die ehrliche Rechnung dahinter, und warum die alten Preise am Ende zu günstig kalkuliert waren.

Was war und was jetzt gilt

Bisher: 1.500 € für eine Website, 2.500 € für einen Online-Shop. Startpreise beim Launch von Tammo Studios Anfang 2026. Bewusst niedrig angesetzt, um schnell erste Referenzen zu sammeln und den Markt zu testen.

Ab Ende August: 2.000 € für eine Website, 3.000 € für einen Online-Shop. Alles was drin ist (individuelles Design, eigenes CMS, Mobile-Optimierung, DSGVO-Konformität, 14 Tage Lieferzeit) bleibt gleich. Der Preis steigt um 500 €.

Für Bestandskunden ändert sich nichts: wer bereits eine Website oder Shop bei mir hat und Zusatzleistungen bestellt (weitere Unterseiten, Anpassungen), zahlt weiterhin die vereinbarten Konditionen. Auch das monatliche Pflege-Paket von 30 € bleibt für alle bestehenden und neuen Kunden gleich.

Warum die Erhöhung ehrlich nötig war

Selbständigkeit in Deutschland ist teurer als gedacht. Bei 1.500 € Rechnungsbetrag laufen ungefähr diese Abzüge:

  • Umsatzsteuer (falls nicht Kleinunternehmer): sowieso nur durchlaufender Posten, aber bei Kleinunternehmer-Regelung bleibt der komplette Bruttobetrag als Einnahme
  • Einkommenssteuer: je nach Progression 20-35 %
  • Krankenversicherung: ~15 % des Gewinns
  • Rentenversicherung / Altersvorsorge: nochmal ~10-15 %
  • Betriebsausgaben: Software-Abos, Hardware, Weiterbildung, Buchhaltung, etc.

Zusammen bleiben von den 1.500 € netto etwa 900-1.000 € bei mir — je nach Steuersituation. Für ein Projekt das ich in 14 Tagen von Kickoff bis Launch durchziehe, ist das kein Preis der langfristig funktioniert.

Bei 2.000 € bleiben dann etwa 1.200-1.300 € netto. Das ist immer noch fair für den Aufwand — nicht üppig, aber tragfähig. Und für Dich als Kunde ist es immer noch deutlich günstiger als bei jeder Agentur.

Warum die alten Preise trotzdem richtig waren

Um das klar zu sagen: die 1.500 € waren kein Fehler. Sie waren eine bewusste Entscheidung für die Startphase. Die ersten Referenzen musste ich mir aufbauen — Wärmepower, Kirsch, Er & Sie, IBI. Jede von denen ist heute ein Case Study und eine Empfehlungsquelle. Ohne den attraktiven Einstiegspreis hätte ich die vielleicht nicht so schnell gewonnen.

Der Preis war Investment in Sichtbarkeit und Portfolio. Jetzt, mit den ersten laufenden Referenzen, macht es Sinn den Preis auf ein Niveau zu heben das die Arbeit langfristig trägt.

Was du für 2.000 € bekommst

Für die Klarheit: der 500-€-Aufschlag bedeutet nicht weniger Leistung — im Gegenteil, in den letzten Monaten kamen einige Sachen dazu, die Standard sind bei jedem Projekt:

  • Vollständig individuelles Design — kein Template, kein Baukasten. Auf dein Unternehmen zugeschnitten.
  • Eigenes CMS zum selbst Pflegen — Sanity Studio. Du änderst Texte, Bilder, Öffnungszeiten selbst ohne mich zu fragen.
  • Mobile-first optimiert — Ladezeiten unter 3 Sekunden, sauberes Verhalten auf allen Geräten.
  • DSGVO-konform — inklusive Cookie-Consent, EU-Hosting, saubere Datenschutzerklärung.
  • Grundlegende SEO-Optimierung — Meta-Tags, strukturierte Daten, Sitemap, lokale Signale für deinen Standort.
  • Kontaktformular oder Buchungssystem — je nach Bedarf. Bei komplexeren Prozessen (siehe manuelle Prozesse ablösen) individuelle Automatisierung.
  • Sitzt und läuft in maximal 14 Tagen — ein Projekt zur Zeit, kein Parallel-Betrieb.
  • Übergabe mit allen Zugängen — du bist von Tag 1 unabhängig, nicht an mich gebunden.

Für einen Online-Shop kommt dazu: Warenkorb, Checkout, Zahlungsanbieter-Integration, Produktpflege im CMS, Bestellverwaltung.

Wenn du das mit einer klassischen Agentur vergleichst (5.000-10.000 € für die gleiche Standard-Website), bin ich immer noch bei etwa 30-40 % des Preises. Wenn du es mit einem Baukasten wie Wix vergleichst (siehe Handgemacht vs. Baukasten), zahlst du mit Custom mehr — bekommst aber deutlich mehr.

Was das für neue Anfragen heißt

Wenn du gerade in Erstgespräch-Phase bist oder überlegst dich zu melden: bis zum 28. August 2026 gelten noch die alten Preise. Ab dem 29. August 2026 die neuen. Wer ein Angebot vor dem 29.08. verbindlich annimmt, zahlt noch die alten Konditionen — auch wenn die Umsetzung dann im September oder später läuft.

Wenn du kurz vor der Entscheidung stehst: Erstgespräch buchen macht jetzt Sinn. Wenn nicht: auch fair, die neuen Preise sind ehrlich kalkuliert und immer noch günstiger als 90 % vom deutschen Markt.

Fazit

Preiserhöhungen kommunizieren viele Anbieter mit Marketing-Sprech. Bei mir kriegst du die ehrliche Version: die Startpreise waren zu günstig für langfristige Selbständigkeit, die neuen Preise passen zum Aufwand und bleiben trotzdem im fairen Segment. Was du bekommst, ändert sich nicht — die Qualität und Handschrift bleiben.

Wenn du eine Website brauchst: Preisrechner öffnen für eine konkrete Kalkulation zu den neuen Preisen, oder direkt 30 Minuten Erstgespräch buchen. Für Bestandskunden bleibt alles wie gehabt — und danke für euer Vertrauen von Anfang an.